Heute auf ORF.at …

… äußert sich Sebatian Kurz auch zum Thema Bundesheer und Budget.
Der ORF fasst seine Aussage wie folgt zusammen:

“ In Sachen Bundesheer sicherte Kurz zu, dass das Budget vor allem für Geräteanschaffung und Stärkung der Miliz steigen werde, das Ziel von einem Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) werde aber nicht sofort zu erreichen sein und eine Verlängerung des Präsenzdiensts lehnte er ebenfalls ab. „

Wiederum eine Aussage, die Alles oder Nichts bedeuten kann. Es ist zu befürchten, dass sie im Endeffekt eher Nichts bedeutet. Und die Tatsache, dass wir Grundwehrdiener ausbilden und genau dann, wenn sie Einsatzfähig sind, entlassen spricht auch nicht für das aktuell praktizierte Ausbildungsmodell.

Die Miliz kann nur gestärkt und einsatzbereit gehalten werden, wenn auch das Personal vorhanden ist. Es hat keinen Sinn einen Stab und Kommandofunktionen zu beüben, wenn keine Mannschaft vorhanden ist. Es käme wohl auch niemand auf die Idee ohne Figuren Schach spielen zu wollen. Nur von der Miliz verlangt man das und nimmt, weil die Mittel fehlen, auch das Schachbrett weg.

Die Plattform wehrhaftes Österreich wird seit Jahren nicht müde, dies zu veröffentlichen und ihr Sprecher, Brigadier Cibulka, forderte in einer Pressekonferenz am 20.9.2019 neuerlich die Veränderung des Wehrdienst-Systems und die Erhöhung des Verteidigungsbudgets.
Das Video zur Pressekonferenz
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